Daheim in der Namata Bay

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Jetzt haben wir uns endlich für einen Standort entscheiden können. Eigentlich sind es zwei. In einer einsamen Bucht im Norden der Insel Qamea haben wir eine versteckte und in die Jahre gekommene Holzhütte entdeckt, die einst ein Australier hier hinterließ und heute eine fijianische Familie pflegt. Wir werden jede Menge Arbeit haben, sie aufzurüsten – aber die Lage ist es wert. Die Namata Bay ist in der Nähe des Dorfes Vatusogosogo, das wir bereits besucht haben. Zweieinhalb Stunden Fußmarsch durch den Busch, sagen die Locals, besser mit Buschmesser. Im Dorf Vatusogosogo wollen wir in den nächsten Monaten mit einheimischer Hilfe unsere kleine traditionelle Fiji-Bure bauen und dort immer wieder das Dorfleben mitbekommen. So unser Plan. Dann hätten wir die ersehnte Abgeschiedenheit, aber auch fijianische Gemeinschaft. Wir gehen es langsam an und finden uns erstmal an unserem Strändchen ein. Das Settlement vom anderen Ende hat uns zum Kavatrinken eingeladen.

 

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Qamea hat sechs Dörfer, ist also nicht ganz so einsam. Irgendjemand muss uns ja auch das Fischen beibringen. Außerdem gibt es im Westen der Insel ein Resort, wo ein paar Einwohner aus Vatusogosogo arbeiten. Unsere heimliche Hoffnung ist es, dass sie uns zur Not das Gegengift für einen Seeschlangen-Biss besorgen können.

Vom Dorf Vatusogosogo geht einmal in der Woche ein Boot zur drittgrößten Fiji-Insel Taveuni. Die Einheimischen kaufen Reis und Zucker ein. Die fijianische Familie in der Namata Bay hat auch ein Boot.

Für mich ist bereits klar, dass wir in Vatusogosogo später eine Fiji-Bure bauen werden (siehe Foto oben) – allein um das Dorfleben hautnah mitzubekommen. Nina ist nach einiger Überredung dafür zu haben. Allerdings ist sie noch skeptisch, was das Hausen in der Bure anbelangt:

Wenn es regnet, müssen die Holzfenster geschlossen werden – dann ist es in der Bure dunkel. Da es in der Regenzeit schonmal ein paar Tage am Stück regnen kann, könnte das schnell ungemütlich werden.

Durch die Wände und durch das Dach könnten theoretisch diverese Tierchen ihren Weg ins Bett finden. Eine Vorstellung, die Nina hasst.

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Oben auf der Plame sitzt Dick, ein Bewohner des Dorfes Vatusogosogo. Er hat uns mit seinem Boot zum Settlement in die Natama Bay gefahren.



8 Kommentare
Dein Kommentar
 

happy-go-lucky:
Mittwoch, 27. August 2008, 11:16

wo wohnt ihr jetzt eigentlich grad? und wie schnell ist euer wifi?

andre:
Mittwoch, 27. August 2008, 15:21

Info für deinen Webmaster: der Link “Nächste Seite >>” ganz am unteren Ende deiner Startseite funktioniert nicht, schade. So lassen sich die älteren Einträge nicht lesen.

Andy:
Mittwoch, 27. August 2008, 19:57

Hallo Nina und Adrian,
schön, dass ihr jetzt mal sesshaft geworden sind und eine Bleibe gefunden hat. Ihr wollt das Projekt “Fiji-Bure also tatsächlich angehen? Ich bin da nach wie vor skeptisch, was Adrians handwerkliche Fähigkeiten angeht…
Gutes Einleben und eine fröhliche Housewarming-Party mit den Dorfbewohnern und viel Kava wünscht
Andy

James:
Donnerstag, 28. August 2008, 12:02

Hey, Adrian!

Hab grad dein “Warum machen sie eigentlich” in der Drehscheibe gelesen. Fiji-Bure statt Heilbronner Stimme – auch nicht so schlecht… Wir sind gespannt, wie’s weiter geht am anderen Ende der Welt.
Viele Grüße aus Freiburg,
James

Ronny:
Donnerstag, 28. August 2008, 16:15

Adrian, ist dir eigentlich klar das du während du in Fiji deinen Hintern bräunst, überhaubt nicht mitkgiegst wie hier Hoffenheim deutscher Fußballmeister wird? Die sind nämlich auf dem 1. Tabellenplatz und mit 2 Siegen einzigste Mannschaft mit 6 Punkten. Tja, das kriegst du eben nicht mit…

Hildegard Lörcher:
Samstag, 30. August 2008, 10:13

Hallo Adrian,
viel Spass beim Abenteuer Fidschi wünschen die 3 vom Alten Berg aus Stein am Kocher, der Bericht über Margit war
super gelungen.

Weiterhin viel Erfolg beim Insel erobern wünschen
Margit, Hildegard und Thomas Lörcher

Otto:
Samstag, 30. August 2008, 13:28

Hi ihr zwei, also Seeschlangen sind nicht aggressiv, wenn man sie in Ruhe lässt tun die nichts und die Giftzähne sitzen soweit hinten, dass sie Menschen kaum beißen können. Hat die Hütte eigentlich einen I-net Anschluss ?
Otto staunt, Kommunikatsionstechnisch scheint Fidjii uns in nichts nachzustehen.

Ronny:
Sonntag, 28. September 2008, 17:48

Hi Adrian. Danke das du meinem Wunsch nachgekommen bist und diese neue Kommentarfunktion eingeführt hast! Nun kann man endlich wieder interessante Beiträge lesen. Heute hast du übrigens die Oberrheinmesse in Offenburg verpaßt. Hab mich so von Stand durchprobiert. Nun bin ich satt. :-) hoffe du auch. Gruß Ronny



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