Mein neuer Fußballplatz

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Dienstagabends ist in der deutschen Heimat traditionell Zeit für den Betriebsfußball gewesen. Weil ich so große Sehnsucht nach dem Ball hatte, habe ich mich auf Fijis sogenannter Garteninsel Taveuni auf die Suche nach einem Soccerplatz gemacht – und gleich einen gefunden. Mit Torrahmen aus Bambus und Kokosnusspalmen im Hintergrund.

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Wie schält man eine Ananas?

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Es scheint schon etwas laienhaft, wie wir vor ganz normalen Früchten sitzen. Aber wann schält man in Deutschland schon mal eine Ananas? Ich kenne bisher nur die Ringe aus Dosen. Deshalb gestaltete sich die Angelegenheit mit einem Original-Exemplar vom Markt etwas kompliziert. Nina arbeitete lange daran, bis sie alles in mundgerechte Stücke geschnitten hatte. Naja, wir trösten uns: Auf der nächsten Insel helfen uns bei solchen Vorhaben hoffentlich die Locals. Die werden einiges zu lachen haben, daran müssen wir uns gewöhnen.


Unterwegs im Schlangentaxi

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Die erste Fahrt in einem Pickup-Taxi ist unheilsschwanger gewesen, aber spannend. Eigentlich wollten wir ja mit dem Bus fahren, aber der Taxifahrer hat uns einen Special Price gemacht. Er war sowieso auf dem Rückweg und verlangte uns deshalb nur das ab, was auch Einheimische für ein Return Cab zahlen. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir natürlich nicht, was für einen Fahrstil der Mann drauf hat.

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Bula Fiji

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Endlich da, nach mehr als 20 Stunden Flug. Das letzte Stück haben wir in einer Propellermaschine der Airline Pacific Sun zurückgelegt und dabei jede Menge abgelegene Inseln überflogen. Wir sind jetzt auf Vanua Levu, der großen Insel im Norden Fijis. Es ist heiß und schwül, der Himmel blau. Eigentlich bräuchten wir ein Bett, um Schlaf nachzuholen. Aber das verschieben wir. Von hier aus beginnt sie, unsere Suche nach dem perfekten Strand.

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Abschied

Der Tag des Abflugs ist ein schlimmer Tag. Es fällt mir schwer, mich zu verabschieden. Vor allem: Wie macht man das? Ich kann das nicht, ich will das nicht. Ich frage mich, ob ich es wirklich ein Jahr lang ohne meine Familie aushalte. Mit einem meiner beiden Brüder bin ich zum Abschluss noch über den Heilbronner Weg gerannt, das tat gut. Bilder, an die ich auf der Insel immer wieder denken werde.

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Lufthansa-Flug geplatzt


Da ist es doch tatsächlich passiert: Nina hat beim Routinebesuch der Lufthansa-Website bemerkt, dass unser Flug gestrichen worden ist. Eigentlich egal, wir haben jetzt ja Zeit. Und Streiks haben ihren Sinn. Nur der damit verbundene Aufwand für den Fluggast ist erschreckend. Eine chronologische Zusammenfassung des Ärgers, den wir diese Woche mit der Lufthansa hatten:

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