Wale in der Namata Bay

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Was mir an diesem Sonntagmorgen von links ins Sichtfeld geschwommen ist, hat mich vom Verandastuhl aufspringen lassen, als hätte mir ein Rochen seinen Stachel in den Allerwertesten geschossen.

Hallo Familie Wal!
Schön, dass Ihr bei uns vorbeischaut. Wollt Ihr auf einen Kaffee zu uns hochkommen, wenn Ihr schonmal 30 Meter vor unserem Strändchen plantscht? Aber macht die Korallen nicht kaputt.

Wir lassen wohl am besten Bilder sprechen.

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Speer bestellt

Josepo ist ein toller Nachbar. Er ist ein alter Mann, der alles kann. Vor allem Speerfischen, wie die Insulaner erzählen. Von einem Felsen vor unserem Hüttchen soll er vor einem halben Jahr einen Meter großen Fisch gezogen haben, der auch noch lecker geschmeckt haben soll. Diese Geschichte hat mir einen ziemlichen Hunger gemacht, weshalb ich mir Speerspitzen gekauft habe. Zehn Stück. Fünf für Josepo, fünf für mich. Josepo wird mir einen Bambusstab aus dem Busch holen, an dem er die Speerspitzen mit Draht befestigt. Dann gehen wir zusammen auf die Jagd. Ich kann wohl nur darauf setzen, dass er mir am Abend danach einen seiner vielen Fische abgibt. Speerfischen erfodert sicherlich eine Menge Übung.


Lost

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In der kleinen Nachbarbucht Nukubalavu lebt eine fijianisches Einsiedlerin, die wir durch Zufall kennengelernt und jetzt endlich einmal besucht haben. Die Wanderung durch den Busch dauerte drei Stunden und war sehr anstrengend. Aber die Flut kam, und deshalb blieb uns nur dieser Weg. Als wir ankamen, war Ruthy, die Fijianerin nicht da, und wir allein am verlassenen Strand. Wir haben uns schon auf ein Nächtchen im Sand eingestellt, als plötzlich ein kleines Boot in der Ferne auftauchte. Die Rettung. Naja, okay, so schlimm war alles gar nicht. Vor allem, als Ruthy uns mit jeder Menge Gemüse beschenkte. Sie ist wie Nina überzeugte Vegetarierin. Als Nächstes will sie uns Einblicke in die fijianische Küche geben.

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Die erste Kokosnuss

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Ich Tarzan. Es hat lange gedauert, bis sie auf war, meine erste Kokosnuss. Aber mit dem Buschmesser fiel es leichter als mit Schraubenzieher. Zunächst habe ich mich damit abgemüht, das fasrige Polster abzuziehen – und mich später entschlossen, wuchtig draufzuschlagen. Das hat dann auch geklappt. Trotzdem werde ich vorm nächsten Mal einem Local zuschauen, der braucht wahrscheinlich nur ein müdes Lächelns, um eine Kokosnuss aufzubekommen. Der schwierige Teil beginnt ja im Grunde auch erst danach: Das Kokosnussfleisch sitzt hartnäckig in seiner Schale.

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Müllverbrennungsanlage

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Das Thema Müllentsorung ist in Fiji etwas speziell. Bzw. eigentlich ziemlich schnell geklärt: What you can burn, burn. Den Rest einfach in diese große Loch von nebenan werfen, Dosen und so. Nach einer Weile wird es dann zugebuddelt. Wir kommen um diese Art der Entsorgung auch nicht herum, es gibt hier nämlich keine andere Möglichkeit. Wir haben uns aber dazu entschieden, Plastik nicht zu verbrennen und dann doch lieber ins Loch zu werfen.

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Sind wir nicht alle ein bisschen Deutsch?

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Wir haben äußersten Gefallen daran gefunden, unserer Hütte, den Garten und den Strand zu pflegen. Das zeigt uns mal wieder, wie Deutsch wir in Wahrheit sind. Nina näht Vorhänge fürs Schlafzimmer und streicht eine Wand, während ich den Strand von Seegras befreie und Lavasteinchen zusammenreche, um mit ihnen einen Weg zu unserem Heim anzulegen.

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Mein Buschmesser

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Das wurde Zeit. Ich bin nun stolzer Besitzer eines Buschmessers. Mein Nachbar Josepo hat es mir zurecht geschliffen. Verdammt scharf, das Teil. Damit kann unser Gärtchen unter Kontrolle halten. Hier wächst einem schnell der Busch über den Kopf.


Paradies der Kakerlaken

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Bäh. Bevor das Südseeglück kommen kann, muss erst harte Arbeit verichtet werden. In einem Schrank neben der Toilette habe ich während unserer Putzwoche ein Kakerlakennest entdeckt und gleich vernichtet. Mittlerweile habe ich etwa 20 Kakerlaken getötet, die meisten von ihnen mit einem Hammerschlag auf den Kopf . Ziemlich brutal, ich weiß, aber effektiv. Vielleicht hebe ich sie mir auf und grille sie, falls ich keinen Fisch fangen sollte. Zur Sicherheit haben wir uns eine Kakerlakenbombe organisiert und nach dem Zünden unsere Strandhütte für zwei Stunden verlassen. Nina schläft nicht bei der Vorstellung, dass noch eine Kakerlake herumkrabbelt. Jetzt aber wird aus dem Kakerlaken-Paradies unseres.

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The Coke side of Fiji

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An manchen Tagen verspüre ich ein extremes Verlangen nach einer kalten Cola. Ziemlich schwierig, von diesem Gesöff wegzukommen. Ich hoffe, dass ich nach der Insel endlich clean bin.


Ninas Hund heißt Sunday

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Sonntags ist er uns zugelaufen, also stand der Name für den Mischlingswelpen ja schon von vornherein fest. Sunday heißt er.


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