Wale in der Namata Bay

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Was mir an diesem Sonntagmorgen von links ins Sichtfeld geschwommen ist, hat mich vom Verandastuhl aufspringen lassen, als hätte mir ein Rochen seinen Stachel in den Allerwertesten geschossen.

Hallo Familie Wal!
Schön, dass Ihr bei uns vorbeischaut. Wollt Ihr auf einen Kaffee zu uns hochkommen, wenn Ihr schonmal 30 Meter vor unserem Strändchen plantscht? Aber macht die Korallen nicht kaputt.

Wir lassen wohl am besten Bilder sprechen.


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Gut, dass das kein Hai ist.

Nina und ich dachten zuerst, wir sind im falschen Paradies. Sind wir schon aufgestanden, haben wir gefrühstückt – oder träumen wir noch?

Wie untersetzte Großmütter machten die DREI Wale hier in unserer Bucht ihre Wassergymnastik, selbst die fijianischen Nachbarn sind erstaunt. Wohow, big ones, sagt Thomas, der uns gleich mit seiner Nussschale vor unserer Hütte abgeholt hat. Wir wollen die Wale ein Stück begleiten.

Zwischen Oktober und November kommen öfter Wale an Qamea vorbei, erzählt Thomas im Boot, aber meistens kriege man das gar nicht mit. Was für eine Art von Wahl das ist, weiß er nicht, im Reiseführer steht etwas von Pilotwalen – aber dafür waren unsere zu groß. Einer schätzungsweise zehn Meter. Thomas fährt ganz nah an sie heran, so dass wir sie fast streicheln können. Hoch ragen sie aus dem Wasser heraus, wenn sie Luft holen, und unter Wasser ist ihr mächtiger Schatten zu sehen, ihr Bauch schimmert Weiß. Mit ihren Schwanzflossen könnten sie uns mal locker über die Insel werfen, aber sie haben einen guten Tag.

Sie schwimmen sogar synchron, was gut für die Fotos ist. Nach einer halben Stunde Walbegleitfahrt sind wir zurück am Strand. Welch Erlebnis. Wir hoffen fortan jeden Morgen auf Wale und sitzen demonstrativ die ersten Stunden mit starrem Blick auf Meer auf der Veranda.

Ich bin mir nur nicht sicher, was für Wale das letztlich sind.
Kann jemand weiterhelfen?
Es war auch mal kurz von Humpback Whales (Buckelwale) oder Sperm Whales die Rede.
Aber niemand wusste es ganz genau…

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Nina blickt den Walen hinterher.

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Hui

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Eine der Wale beobachtet uns.

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Winke, winke

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Wenn das mal keine schöne Flosse ist.

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Und nochmal alle drei zusammen

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Und nochmal winke, winke

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Thomas, unser Nachbar

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Ein bisschen Bammel könnte man ja schon kriegen.

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Ciao



11 Kommentare
Dein Kommentar
 

Ronny:
Dienstag, 30. September 2008, 10:56

Hi Adrian und Nina.
Mensch, für so einen Fall, wäre jetzt eine Videokamera von Vorteil gewesen. Adrians Mum soll eine mitbringen, wenn sie euch besucht.

Gruß Ronny

Marion:
Dienstag, 30. September 2008, 12:10

lieber Adrian, pass bitte gut auf Deine Mutter auf.
das Team der PA

Otto:
Dienstag, 30. September 2008, 13:01

Hallo zusammen,

schätze mal das sind Finnwale, haben die dominante Finne und eine glatte Haut, Buckelwale haben Furchen und Pocken auf der Haut.
Auch die helle Schwanzflotte rückseitig deutet darauf hin.
Auf jedenfall sind das wundervolle Bilder, würde ich gerne mal selbst in Natura sehen.

Schönen Gruß

andre:
Dienstag, 30. September 2008, 13:20

Tolle Bildergalerie

Ronny:
Dienstag, 30. September 2008, 18:49

Adrian! Gib deine Speerspitzen zurück, und kauf dir ne Harpune! Ein so ein Wal, und du hättest bis zum nächsten Sommer nie mehr Hunger. Und du könntest all deine Nachbarn zum Essen einladen. :-) gruß Ronny

Marc:
Mittwoch, 1. Oktober 2008, 17:47

Warum bin ich nicht mit…!!??

Traumhafte Bilder aus der Ego-Shooter Perspektive :)

juergen schulz:
Sonntag, 22. März 2009, 13:43

hei ihr robinson freaks coole bilder habt ihr gemacht da kann einer richtig neidisch werden bis denn machts mal gut

Jens Kuhfs:
Donnerstag, 20. August 2009, 20:19

@Ronny Das ist nicht witzig ! Auch wenn der Bestand der Buckelwale sich erholt hat, wäre es nicht sinnvoll Buckelwale zu jagen.
Buckelwale kommen aus der Arktis in diese Region, um Jungtiere zu säugen. Tonga ist dafür sehr berühmt. Die Muttertiere finden da kam Nahrung. Buckelwale sind Bartenwale und können nur kleine Tiere fressen. Also wie ein Staubsauger durch das Wasser ziehen. Finnwale sind auch Bartenwale, aber ich habe keine Information darüber, dass auch Finnwale in dieser Region ihre Jungtire säugen.
Pottwale sind Zahnwale und sind meist auf der Suche nach großen Octopusen. Die Häufigkeit Pottwale anzutreffen, hat also mit Vulkanen und der Tiefe des Meeres einenZusammhang. Pottwale sind Tieftauchmeister.

adrian:
Donnerstag, 20. August 2009, 22:40

@jens: stimmt es, dass um die buckelwale herum oft tigerhaie schwimmen? gerade weil die ihre jungtiere säugen (beute für die tigerhaie)? hab’ eine geschichte dieser art von surfern gehört…

urmel:
Sonntag, 17. Januar 2010, 16:55

die sind ja riesig ++++++

horst:
Sonntag, 17. Januar 2010, 17:09

wieso bin ich nicht mitgefahren?dann hätte ich diesen wal ge fangen…lecker



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