Abschiedsfest mit Band Boys

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Mit fijianischem Gesang und Essen aus dem Erdofen geht der Urlaub meiner Mutter zu Ende – und natürlich mit jeder Menge Kava. Unsere Nachbarn haben extra ein Abschiedsfest organisiert. So haben wir uns unter dem Vordach in deren Garten die Zeit vertrieben und sind danach mit der Taschenlampe den Strand zurückgelaufen. Ja, das waren schöne Stunden, und vielleicht kommt sie ja wieder, meine Mum. Sie ist jedenfalls von allen Seiten dazu gedrängt worden.

 

Ganz wichtig: Jetzt kann meine Mutter daheim ihren Krankenschwester-Kolleginnen erzählen, wie Kava wirkt. Sie hat viele Runden durchgehalten und wurde ziemlich, ziemlich müde. Vielleicht gar keine schlechte Sache vor so einem langen Flug zurück. Erst muss sie ins fijianische Nadi, um von dort nach Korea zu kommen und von dort wiederum nach einer Übernachtung nach Frankfurt. Eine Dreitagesreise.

 

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Das letzte Lied, das uns die Band Boys aus Qamea gesungen haben, ist besonders wehmütig gewesen. Es heißt Isa Lei und handelt von einer verbotenen Liebe. Dieses Lied ist so etwas wie die heimliche Hymne Fijis und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem jungen Mann geschrieben, der sich nach seiner Isa sehnt. Sie kann aufgrund ihres sozialen Stands keine Beziehung mit ihm eingehen.



7 Kommentare
Dein Kommentar
 

Ronny:
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 22:37

Hoffenheim gewinnt gegen Bochum 3:1 und bleibt somit weiter auf Platz 1 in der Tabelle. Aber Gott sei Dank gewinnt auch Bayern. Und kommt somit langsam weiter nach oben. Hoffenheim als Vizemeister nach Bayern, das wär doch ein Traum, oder. Gruß Ronny et al.

Hubertus Eichhoff:
Freitag, 31. Oktober 2008, 13:12

Hallo Ihr Beiden,

Grüße aus der Heimat, aus dem Odenwald (kalt!!!),

habe gerade in der Zeitung von Euch gelesen, tolle Idee, einfach mal weg …

wie macht Ihr das mit dem Internetanschluss, geht das über Handy?

Grüße von
Anita und Hubertus Eichhoff

adrian:
Montag, 3. November 2008, 12:14

hallo in den odenwald,

internet geht mit dem handy. furchtbar nervig. und kräftezehrend. ich muss es die ganze zeit in die höhe halten, damit die verbindung bleibt. ab und zu fliegt wenigstens ein papagei vorbei (und lacht mich aus). hach, der schöne odenwald. jetzt würd ich gern einen steinpilz essen. viele grüße aus qamea, adrian

Andreas:
Dienstag, 4. November 2008, 15:40

Hallo, ihr beiden, Hochachtung vor solch einer Herausforderung. Was mich interessiert: Wie finanziert man solch ein Vorhaben und was habt ihr zu Haus mit euren Jobs gemacht? Herzliche Grüße und ab und an mal Regen (schmunzel) LG Andreas

adrian:
Dienstag, 4. November 2008, 23:10

hallo andreas,

naja, man muss einfach etwas ansparen und darf kein problem damit haben, wenn man mit relativ wenig nach deutschland zurückkommt. wir haben uns ein monatliches budget festgelegt, an das wir uns fleißig halten. wichtig ist für mich natürlich, dass ich danach in meinen job zurück kann. ich bin ganz froh, dass mein chef mit dem sabbatjahr einverstanden war. viele grüße, adrian

andreas:
Dienstag, 11. November 2008, 16:20

Hi Adrian, vielen dank für deine schnelle Antwort.Ihr habt also mit Zustimmung der Firma “frei” gemacht.
Kannst du denn eine Größenordnung nennen, mit der man bei einem solchen Unternehmen rechnen muss? Da ich mich seit Jahren zen-buddhistisch orientiere, weiß ich, wie man mit wenig Geld auskommen kann und ich lebe auch bereits sehr bescheiden.
(Bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein Mensch, der mit beiden Beinen fest im Leben steht).
Abschließend würde mich interessieren, ob ihr zwei noch einmal so eine Reise machen würdet???
Mit den besten Wünschen für euch beide Andreas

adrian:
Sonntag, 23. November 2008, 19:08

hallo andreas, richtig – das unternehmen hat es erlaubt. nina hat zuvor ihr referendariat zur grundschullehrerin beendet und konnte leicht eine pause einlegen. das budget für so ein jahr hängt wohl ganz vom individuellen anspruch und dem reiseland ab. in fiji sind die lebenshaltungskosten einigermaßen gering und da nina und ich von anfang an an einem ort leben wollten, ist natürlich auch die miete im verhältnis geringer. es kann also eigentlich jeder ein sabbatical machen, der es tun will und nicht so sehr am ersparten hängt. ich für meinen teil könnte mir ein ganzes leben in der mietwohnung vorstellen. die letzte frage kann ich dir leider noch nicht beantworten. wir sind ja erst knappe vier monate in fiji – und zum jetzigen zeitpunkt würden wir es genau so wieder tun. wir vermissen unsere familie und freunde sehr, das ist das einzig große problem für uns. aber die zeit geht rasend schnell vorbei.



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