Apfel aus dem Busch

kavika

Wenn mir die Nachbarn diese Dinger nicht vorbeigebracht hätten, hätte ich sie wohl nie gegessen. Irgendwie haben diese Äpfel aus dem Busch giftig auf mich gewirkt. Völliger Quatsch. Diese Frucht namens Kavika schmeckt lecker. Es gib viele verschiedene Sorten davon, oben hinterm Haus eine besonders knackige.


Und nochmal Krabben

Wieder Vollmond. Wieder Krabben. Überall Lichter am Strand und im Regenwald, die Leute suchen nach ihrem Abendessen. Ich will mich dieses Mal zurückhalten, aber da kommen auch schon die Nachbarn mit einem Eimer vorbei. 20 Krabben drin. Lebend natürlich. Ob ich sie lieber jetzt kochen will oder Montagfrüh. Bei uns ist gerade Sonntagabend, 21 Uhr. Falls erst am Montag, solle ich einfach ein paar Bananenblätter in den Eimer geben und ein bisschen Kokosnuss. Das mögen die Tierchen. Guten Appetit, wünschen mir die Nachbarn und ziehen, erfreut über ihre große Beute, von dannen.

Aber was mache ich? Zunächst, in der ersten Verunsicherung, bin ich mal mit dem Buschmesser hinaus in die Nacht gegangen – auf der Suche nach Blättern und Kokosnüssen. Eine halbe Stunde ist das her. Jetzt bin ich zurück, habe alles in den Eimer geworfen und denke nach. 20 Krabben. 20!! Ich meine, wenn es fünf wären – okay.

Nina, Vegetarierin, redet von Haustieren. Oder ich solle sie einfach fliehen lassen, den Eimer versehentlich umkippen. Nein, nein, das geht nicht, finde ich. Dann wird eben doch gekocht. Ich werde heute noch drei von den Krabben mit einem kleinen, spitzen Stock außer Gefecht setzen und in einen Topf werfen. Wenig Wasser soll ich verwenden, damit der Geschmack besser erhalten bleibt. Und um den Rest kümmere ich mich morgen. Mal schauen, ob und wie ich das alles hinkriege. Schöner Sonntagsbraten. Das ist ja, als würde einem in Deutschland der Jäger eine Wildsau vor die Türen legen.


The Germans

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Wenn das mal keine Aussicht ist. Uwe kann diesen Blick von seinem Deck aus jeden Tag genießen. Zusammen mit Frau Karin hat er es sich vor 20 Jahren auf unserer Nachbarinsel Taveuni gemütlich gemacht. Ein weites Korallenriff erstreckt sich vor dem kleinen Resort Karins Garden, das das Paar aus Deutschland betreibt – und in der Ferne ist Vanua Levu, Fijis zweitgrößte Insel, zu erkennen. An diesem sonnigen Tag hat sich eine Yacht ins Bild verirrt, links oben.

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53 Bananen auf einen Streich

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Es ist an der Zeit, die erste Bananenstaude aus unserem Südseegarten zu ernten. Ein gezielter Hieb mit dem Buschmesser, und fertig das Geschenkpaket. Die Frage, die wir uns jetzt stellen:

Was um Himmels Willen machen wir mit 53 Bananen?

Zum Glück hat der moderne Robinson ja Internet. So ergoogelt sich schnell eine Vielzahl an Rezepten. Es gibt sogar eine Bananapage. Nützliche Sache. Unsere erste Kochidee: Wir machen gebackene Bananen. Wie es sie beim Chinesen zum Nachtisch gibt.


Selfmade-Windlicht

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Für Abende im Kerzenlicht: unser Selfmade-Windlicht. Vor allem vom Strand aus sieht es toll aus, wenn die Veranda leuchtet.


Berliner für Fiji

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Weil wir so oft und so viel von unseren Nachbarn fijianisches Essen vorbeigebracht bekommen, haben wir uns jetzt eine Gegenoffensive überlegt: Wir machen ihnen Berliner, mit braunem fijianischem Zucker überzogen – und manchmal sogar in Kokosnussöl frittiert. Schmeckt natürlich superlecker. Die Kinder stehen drauf!

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Der gefährlichste Fußballplatz der Welt

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Jedenfalls für den Ball. Wenn die Jungs in Savusavu beim Schießen zu fest drauftreten, landet er in einer heißen Quelle. Gar nicht gut für ihn, aber irgendwie eine witzige Sache. Müssen sehr gefühlvolle Kicker sein, hier in Vanua Levus südlichem Zentrum.

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