
Hunderte von ihnen wohnen auf unserer Insel. Wenn ich nachts mit der Taschenlampe umherlaufe, sehe ich sie immer auf ein oder zwei Palmen zusammen sitzen und quatschen. Wunderbare Vögel.

Hunderte von ihnen wohnen auf unserer Insel. Wenn ich nachts mit der Taschenlampe umherlaufe, sehe ich sie immer auf ein oder zwei Palmen zusammen sitzen und quatschen. Wunderbare Vögel.

Wie finden wir nur die verdammten Eier? Es ist jedes Mal eine Frage der Zeit, bis uns die mitgebrachten Eier auf der Insel ausgehen. Da jede Menge Hühner herumrennen, müsste es eigentlich endlosen Nachschub geben. Doch wie finden wir die Nester? Oder wie bringen wir die Hühner dazu, die Eier vor unserem Haus zu legen? Ich habe einen simplen Plan gefasst: Wir ziehen einen Zaun.
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Unsere kleine Insel ist nicht nur die Heimat unzähliger Vögel, sondern auch von Flughunden. Diese übergroßen Fledermäuse ziehen jeden Abend ihre Kreise über uns. Manchmal kreischen sie nachts erbärmlich. Ich verspüre dann immer wieder große Lust, mich zu rächen und sie zu essen. Sie sollen nämlich ganz gut schmecken. Übrigens wundern sich die Fijianer immer wieder, wenn ich ihnen erkläre, was "fruit bat" auf Deutsch heißt. Fliegende Hunde??

Was wir so alles an unserem einsamen Strand finden: diesmal eine Kaurimuschel, schwarz. Wunderschön, oder?

Irgendwo müssen wir ja abends unsere Cocktails trinken. Deshalb haben wir uns ein kleines Sonnensegel gebaut. Geht ganz einfach: Ein paar dicke Astgabeln in den Sand rammen, ein paar Äste als Dachstütze querlegen und alles mit Palmwedeln abdecken. Hat nur wenige Stunden gedauert, aber es ist perfekt. Ich bin mal gespannt, wie das Sonnensegel aussieht, wenn die Palmwedel getrocknet sind.
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Das hier ist der absoulte Höhepunkt unserer Neuseelandreise gewesen. Die heißen Quellen in Rotorua. Das Wai-o-tapu-Thermalgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 18 Quadratkilometern. Ein kleiner Teil davon ist für Besucher zugänglich. Überall kollabierte Krater, heiße und kalte Seen, Schlammtümpel und dampfende Erdspalten. Man fühlt sie wie auf einem anderen Planeten.
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Auckland. Die erste Stadt nach einem halben Jahr. Unglaublich, wie fremd einem das alles doch werden kann. Überall Häuser, Autos, Menschen, Bewegung. Wir sind bei Ninas Freundin Rebecca untergekommen und haben fünf Tage Neuseeland erlebt. Es war wunderschön, aber irgendwie ganz ungewohnt für uns:
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Auf unserer kleinen Insel gibt es jede Menge Krabben, die sich von Kokosnüssen ernähren. Sie heißen Palmendiebe und können richtig groß werden – so groß wie unser Mischlingswelpe Sunday. Wir sind gespannt auf die erste Begegnung, mit kleineren Krabben legt er sich schon an. Die Fijianer essen die Kokosnusskrabben gerne, ihr Fleisch schmeckt zart, fast wie Hähnchen. Um sie zu fangen, bricht man mit dem Buschmesser morsche Palmenstämme auf, wo sie gerne hausen – oder lockt die Riesen unter ihnen mit Kokosnüssen aus ihren Löchern unter Bäumen und Palmen heraus. Wie immer muss man sich vorsehen: Die Krabben haben ordentliche Zangen.

Neue Kategorie im Fijiblog: Herbert Straatman, den ich während seines Urlaubs auf der Insel Taveuni kennengelernt habe, schreibt über alles, was mit Südseewissen zu tun hat. Er ist 46 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Villingen-Schwenningen. Mit seiner Frau Karin bereist er seit 1995 die Inseln im Südpazifik, deren Faszination sie seither nicht mehr losgelassen hat. Mehr Infos über Herbert Straatman gibt es unter Team. Sein erster Text ist schon fertig – er beschäftigt sich mit der Inselwelt im Südpazifik und ihrer Entstehung:
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Das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Hier das Prachtexemplar, das uns beim Schnorcheln begleitet hat. Wir sind offenbar in seinem Revier herumgeschwommen. Neugierig hat er seine Kreise um uns gezogen, manchmal so neugierig, dass uns mulmig wurde. Unterm Strich wollte er aber nur Gesellschaft haben.
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