
Auckland. Die erste Stadt nach einem halben Jahr. Unglaublich, wie fremd einem das alles doch werden kann. Überall Häuser, Autos, Menschen, Bewegung. Wir sind bei Ninas Freundin Rebecca untergekommen und haben fünf Tage Neuseeland erlebt. Es war wunderschön, aber irgendwie ganz ungewohnt für uns:

Wir sind nach unserer Ankunft in Auckland erstmal in den nächstgrößeren Supermarkt gerannt und haben ordentlich eingekauft. Vor allem Käse. Was haben wir in den vergangenen Monaten den Schafskäse im Salat vermisst…
Und dann haben Rebecca und ihr Freund Cameron einen riesigen Flachbildschirm im Apartment! Ein Traum. Filme. Und Playstation. Cam und ich haben erstmal gezockt. Guitar Hero haben wir gespielt.

In diesen fünf Tagen ist mir aber auch klar geworden, was man alles nicht braucht im Leben. Unser Inseldasein ist so einfach, dass ich in einer Stadt jetzt regelrecht Kopfweh bekomme. Zu viel Auswahl an allem. Zu viele Gedanken, zu viele Ziele, zu unüberschaubar.
Hach.
Irgendwie freue ich mich wieder auf die Einsamkeit.

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Donnerstag, 12. Februar 2009, 13:56
Hallo ihr beiden,
das habe ich fast vermutet, das wird nach der Rückkehr bestimmt sehr krass. Lade Euch jetzt schon in unseren Pool ein, damits nicht so schwer fällt, im Pool können wir momentan noch Schlittschuh laufen. Das mit dem Kopfweh kann ich gut verstehen, mich hat New-York total aus der Bahn geworfen. Bin halt doch ein typisches Landei geworden. Fühle mich super kann es auch nachfühlen wie es euch so geht geniest doppelt das passt schon.
Gruss
H.L.