Noch eine Makrele

Das hier müsste eine weitere Makrelenart sein. Jedenfalls ist es keine Blauflossenmakrele. Diese hat einen Goldschimmer. Vielleicht eine Goldmakrele? Was weiß ich, es gibt so viele Fische hier in unserem Salzwasserpool. Allein in meinem geschätzten Bestimmungsbuch sind 2044 Arten aufgelistet. Mit dieser Makrele endet nun die Fijiblog-Fischwoche – aber wenn das Boot kommt, reist der nächste USB-Stick mit. Und dann wird es die zweite Fischwoche geben.


Aua

Verdammt, tut das weh! Dieser Krebs hatte keine Lust, als Köder zu enden. Für dieses geglückte Attentat auf meinen rechten Ring- finger habe ich ihm die Freiheit geschenkt. Ich schätze Kampfgeist.


Ein Straßenkehrer ist was Feines

 

Lecker. Obwohl er einen Namen hat, der sich so anhört, als würde dieser Fisch jeden Dreck fressen, gehört er in meiner Lieblingsfischliste ganz oben hin. Ich könnte nicht sagen, dass ich auf der Insel bisher einen besseren Fisch als den Straßenkehrer gegessen habe. Vielleicht änder sich das, wenn ich einen Barrakuda-Schnapper fange. Im Buch steht da "hervorragender Speisefisch".

 


Hier ein weiteres Exemplar. Könnte ich mir jeden Tag in der Pfanne vorstellen…


Das müsste ein Pompano sein

Zu erkennen an drei schwarzen Punkten, die ich natürlich geschickterweise mit den Fingern verdecke. Der Stupsnasen-Pompano gehört auch in meine Lieblingsfischliste. Er lässt sich mit kleinen Haken relativ gut fangen, auch bei Flut.


Was ist das für einer?

Schnapper oder Riffbarsch oder ganz was anderes? Aus diesem Fisch bin ich nicht ganz schlau geworden, im Bestimmungsbuch für Korallenfische gibt es mir zu viel Auswahl. Dabei hat er ja ziemlich große Augen, wodurch er leicht einer Art zuzuordnen ist. Wer hat eine Idee? Jedenfalls, soviel weiß ich sicher, er hat mir geschmeckt.


Voila

Dieser Fisch gehört der Gattung Meerbarben an. Solche fange ich immer wieder, wenn ich Gewicht an die Leine hänge. Ich glaube, diese Meerbarben wühlen gerne im Sand herum.

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Fischwoche im Fijiblog

Wenn das mal kein Fisch ist. Endlich hat es geklappt, nach einem halben Jahr in Fiji. Auf unserer einsamen Insel scheint der Fischreichtum enorm zu sein. Die übergewichtige Blauflossenmakrele ist mir an den Haken gegangen, als ich ein schön saftiges Stück eines kleineren Fisches als Köder benutzt habe. Den Kleinen habe ich mit der Handleine gefangen, wie es in Fiji üblich ist. Für den Großen habe ich die Angel benutzt (danke Onkelchen, für das Geschenk). Mit diesem Beitrag beginnt die erste Fischwoche im Fijiblog.

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Heinrich, der Einsiedlerkrebs

einsiedlerkrabbe

Manchmal geben wir den Tieren um uns herum Namen. Diesen Einsiedlerkrebs habe ich Heinrich genannt. Nur um mal zu demonstrieren, was wir den ganzen Tag über machen…

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Internet und die einsame Insel

Leider klappt das mit der Internetverbindung auf der einsamen Insel nun doch nicht. Theoretisch würde es gehen, mit Vodafone – aber das ist mehr als kompliziert, an einen blöden Vertrag gebunden und mir unter dem Strich zu viel Aufwand. Ich werde den Fijiblog trotzdem weiterführen, mit Hilfe von Jonny, der uns regelmäßig Essensnachschub bringt. Ihm gebe ich ein USB-Stick mit vordatierten Beiträgen mit, er haut alles ins Internet. Ist dann zwar nicht aktuell, aber spannend. Am 20. März geht es los mit der Fischwoche.


Aufbruch ins Unbekannte

Vor einigen Monaten verbrachten meine Frau Karin und ich einen Urlaub in der Toskana, zu dem wir mit dem eigenen Auto angereist waren. Wir hatten ein Navigationssystem dabei, das bisher stets zu unserer Zufriedenheit funktioniert hatte. Eines Tages hatten wir den Besuch eines kleinen malerischen Ortes 50 Kilometer entfernt geplant. Wie gewohnt gaben wir die notwendigen Informationen in unser Navi ein und fuhren los. Die Streckenführung kam uns schon kurze Zeit später seltsam bekannt vor, waren wir sie doch Tags zuvor schon einmal gefahren. Nach 20 Kilometern rüttelte mich mein Instinkt wach und ich beschloss einen Blick auf die Straßenkarte zu werfen. Oh je! Der Zielort lag in der entgegengesetzten Richtung. Wie konnte das passieren? Der gewünschte Zielort hieß Sasseta, eingegeben hatte ich aber Sasetta, einen Ort den es offensichtlich auch gab. Wir hatten einen unserer natürlichsten Sinne, den Orientierungssinn, einfach über Bord geschmissen und uns der verführerischen Stimme unserer elektronischen Mina hingegeben.

Alle zehn Jahre verdoppelt sich zurzeit das Wissen der Menschheit – und wie viel geht verloren? Blöde Navigationsprothese, dachte ich. Und meine Gedanken glitten in den Südpazifik. Dorthin, wo sich vor etwa 4000 Jahren Menschen aufgemacht hatten, ein Gebiet zu besiedeln, fast so groß wie die Oberfläche des Mondes, bevölkert mit Inseln, die gerade mal ein Prozent dieser Fläche bedecken.

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