
Da hab’ ich schon ordentlich gestaunt, als ich die Handleine aus dem Wasser gezogen habe. Ich dachte, es hängt ein Stück Koralle dran oder so. Aber mit einem Tintenfisch hätte ich nicht gerechnet.

Da hab’ ich schon ordentlich gestaunt, als ich die Handleine aus dem Wasser gezogen habe. Ich dachte, es hängt ein Stück Koralle dran oder so. Aber mit einem Tintenfisch hätte ich nicht gerechnet.

Diese beiden sogenannten Blutfleck-Husaren sind mir beim Höhlenfischen an die Angel gegangen. Höhlenfischen, meine neueste Entdeckung, geht ganz einfach. Köder an den Haken und runter damit in eine Felsrille. Auf der östlichen Seite unserer Insel gibt es viele Felsen mit vielen Höhlen, in denen das Wasser steht. Bei kommender Ebbe lässt sich da gut fischen. Soldaten- und Husarenfische sind Speisefische. Diese hier heißen Blutfleck-Husaren, weil sie in der ersten Rückenflosse schwarzrote Flecken haben.

… Straßenkehrer. Diesmal der Langschnauzige Straßenkehrer. Er hat die längste Schnauze dieser Gattung und ein konkaves Kopfprofil. Hier noch eine grünlich schimmernde Art mit gelber Seitenflosse:
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Ja, so heißt diese Fischart hier. Ist mir abends an den Haken gegangen und ich bin gleich damit zur Pfanne gerast. Schmackhaft.

Dieser Fisch heißt Brandungs-Junker und gehört der Gattung Junkerlippfische an. Wunderschöne Farben.

Dieser Fisch hier heiße auf Englisch Lederjacke, sagte Meli, Ratus Sohn, bei seinem jüngsten Inselbesuch. Ist das so? Mit dabei hatte er vier junge Schweden zum Speerfischen. Sie haben diesen, laut Bestimmungsbuch Nasendoktorfisch, erlegt. Aber Nasendoktor hört sich nicht viel glaubwürdiger an als Lederjacke, oder?
Wer denkt sich eigentlich diese Namen aus?

Dieser Fisch hätte mich fast ins Meer gezogen. Es hat sich angefühlt, als hätte Calli angebissen. Nina kam zu Hilfe und hat die Handleine gehalten, und ich konnte vor zu den Felsen und den Grünen Riesen-Drückerfisch aus dem Wasser ziehen. Ratus Enkel Samu hat mir mal gesagt, man könne diese Fische essen. Ich hab’s probiert, der hier war eine ordentliche Portian – geschmacklich aber kein Höhepunkt.

Das ist ein Junkerlippfisch, genauer: ein Spiegelfleck-Junker. Besonders auffällig ist der hellgrüne Streifen in der Mitte.
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Unser Welpe Sunday hat es sich zur Aufgabe gemacht, frisch gefangene Fische zu bewachen. Damit stellt er sicher, dass er später auch garantiert seinen Teil abkriegt. Die bösen Fregattvögel nämlich nehmen alles mit. Ich sag’ Sunday immer wieder, dass er manche Fische roh essen kann – aber irgendwie schmeckt ihm das nicht.
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Was würdest Du auf die einsame Insel mitnehmen? Diese Frage füllt ja jeder zweite Abiturient für sein Profil in der Abizeitung aus. Für uns ist diese Frage ganz konkret geworden, und letztlich brauchen wir nur Dosenfutter und Angelausrüstung. Trotzdem gibt es da ein paar kleine Überlebenshilfen ins unserem Alltag, an die unsere Familien und Freunde gedacht haben. Zum Beispiel ein USB-Licht für den Laptop. Ganz praktisch, wenn die letzte Kerze ausgeht.
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