Der Blutfleck-Husar

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Diese beiden sogenannten Blutfleck-Husaren sind mir beim Höhlenfischen an die Angel gegangen. Höhlenfischen, meine neueste Entdeckung, geht ganz einfach. Köder an den Haken und runter damit in eine Felsrille. Auf der östlichen Seite unserer Insel gibt es viele Felsen mit vielen Höhlen, in denen das Wasser steht. Bei kommender Ebbe lässt sich da gut fischen. Soldaten- und Husarenfische sind Speisefische. Diese hier heißen Blutfleck-Husaren, weil sie in der ersten Rückenflosse schwarzrote Flecken haben.


Und wieder mal ein…

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… Straßenkehrer. Diesmal der Langschnauzige Straßenkehrer. Er hat die längste Schnauze dieser Gattung und ein konkaves Kopfprofil. Hier noch eine grünlich schimmernde Art mit gelber Seitenflosse:

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Der Großaugen-Straßenkehrer

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Ja, so heißt diese Fischart hier. Ist mir abends an den Haken gegangen und ich bin gleich damit zur Pfanne gerast. Schmackhaft.


Grüner Riesen-Drückerfisch

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Dieser Fisch hätte mich fast ins Meer gezogen. Es hat sich angefühlt, als hätte Calli angebissen. Nina kam zu Hilfe und hat die Handleine gehalten, und ich konnte vor zu den Felsen und den Grünen Riesen-Drückerfisch aus dem Wasser ziehen. Ratus Enkel Samu hat mir mal gesagt, man könne diese Fische essen. Ich hab’s probiert, der hier war eine ordentliche Portian – geschmacklich aber kein Höhepunkt.


Die Brutalos

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Drückerfische sind ziemlich aggressiv und äußerst schwer aus dem Wasser zu kriegen. Richtige Kämpfer. Sollen angeblich auch Taucher angreifen. Diesen hier auf dem Foto kann ich keiner speziellen Drückerfisch-Unterart zuordnen, diese Farbkombination ist im Bestimmungsbuch nicht aufgelistet. Was ich allerdings auch manchmal an den Haken kriege, sind Picassodrücker oder Grüne Riesen-Drückerfische. Der ist tatsächlich riesig, fast einen halben Meter lang. Ich dachte, ich hab’ nen Wal an der Leine. Das Geschmackserlebnis Drückerfisch ist ehrlich gesagt enttäuschend…

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Noch eine Makrele

Das hier müsste eine weitere Makrelenart sein. Jedenfalls ist es keine Blauflossenmakrele. Diese hat einen Goldschimmer. Vielleicht eine Goldmakrele? Was weiß ich, es gibt so viele Fische hier in unserem Salzwasserpool. Allein in meinem geschätzten Bestimmungsbuch sind 2044 Arten aufgelistet. Mit dieser Makrele endet nun die Fijiblog-Fischwoche – aber wenn das Boot kommt, reist der nächste USB-Stick mit. Und dann wird es die zweite Fischwoche geben.


Aua

Verdammt, tut das weh! Dieser Krebs hatte keine Lust, als Köder zu enden. Für dieses geglückte Attentat auf meinen rechten Ring- finger habe ich ihm die Freiheit geschenkt. Ich schätze Kampfgeist.


Ein Straßenkehrer ist was Feines

 

Lecker. Obwohl er einen Namen hat, der sich so anhört, als würde dieser Fisch jeden Dreck fressen, gehört er in meiner Lieblingsfischliste ganz oben hin. Ich könnte nicht sagen, dass ich auf der Insel bisher einen besseren Fisch als den Straßenkehrer gegessen habe. Vielleicht änder sich das, wenn ich einen Barrakuda-Schnapper fange. Im Buch steht da "hervorragender Speisefisch".

 


Hier ein weiteres Exemplar. Könnte ich mir jeden Tag in der Pfanne vorstellen…


Das müsste ein Pompano sein

Zu erkennen an drei schwarzen Punkten, die ich natürlich geschickterweise mit den Fingern verdecke. Der Stupsnasen-Pompano gehört auch in meine Lieblingsfischliste. Er lässt sich mit kleinen Haken relativ gut fangen, auch bei Flut.


Was ist das für einer?

Schnapper oder Riffbarsch oder ganz was anderes? Aus diesem Fisch bin ich nicht ganz schlau geworden, im Bestimmungsbuch für Korallenfische gibt es mir zu viel Auswahl. Dabei hat er ja ziemlich große Augen, wodurch er leicht einer Art zuzuordnen ist. Wer hat eine Idee? Jedenfalls, soviel weiß ich sicher, er hat mir geschmeckt.


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